JETLAG HALLO!

Es ist 5:00 Uhr morgen, Victoria hat nur 2 Stunden geschlafen und ist total aktiv. Clemens hingegen schläft wie ein Murmeltier und ist froh endlich den Nachtschicht-Rhythmus ausgeglichen zu haben.

Mission Abort!!!

Wir müssen hier raus und das sofort.

„Unsere Reisepläne haben sich geändert“ ist unsere Kurzfassung für Matis, der sofort anbietet die restlichen Nächte kostenlos zu stornieren.

Bereits im Schaufenster suchen wir uns ein Hotel in einem anderen Stadtteil. Das Uber bringt uns direkt, schnell und günstig zum Hotel. Einer von uns muss vorne sitzen – der Fahrer macht eine schlagende Bewegung in seine Hand – Uber ist in Chile verboten und er bekommt sonst Probleme mit der Polizei.

Das Best Western Hotel ist die Erlösung!

Im extremen Kontrast zum Airbnb gönnen wir uns ein richtiges Hotel mit Securities, englisch sprechendem Personal, einem queensized Bett im 9. Stock und eigentlich allem was unser Herz begehrt – OH MEIN GOTT JA BITTE.  20,- € kostet uns der Spaß pro Person und Nacht, aber es fühlt sich richtig an. Erstmal ankommen, kultivieren und entspannt beginnen Südamerika in uns aufzusaugen.

Den Touri-look können wir wohl nicht verbergen und mit Vici als einzige Blondine in der Stadt wird es nicht gerade einfacher. Und immer wieder sprechen uns Chilenen an um uns Gringos nützliche Tips zu geben, worüber wir uns freuen.

Wir schlendern gemütlich und ziellos durch hoch frequentierte Einkaufsstraßen und gustieren hier und da ein heimisches, fettig salziges Fastfood. Ein älterer Herr spielt auf einer Panflöte „i will survive“ und wir sind davon fasziniert wie viele und vielfältige Verkaufsstände es auf Santiagos Strassen gibt. Aber die kurioseste Sehenswürdigkeit ist eindeutig ein fünfstöckiges Einkaufszentrum, welches, bis auf 3-4 Tattoo Studios und 2-3 Pedikür Läden bis ins oberste Geschoß voll ist mit Friseursalons. Wir schätzen die Zahl auf ca 100 Läden die sich spiralförmig aneinanderreihen und in denen wohl ganz Santiago de Chile die Haare geschnitten wird.

Glücklich und zufrieden lassen wir den Tag mit einem Gläschen Rotwein ausklingen, während wir über ein Meer aus Lichtern blicken.

So kannes ruhig weitergehen.

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