MITTEN IN DER SALZWÜSTE

Tag 3:

Guten morgen! Auf geht`s zum letzten Tag unserer 3 Tages Tour quer durch das Altiplano Plateau.

Wir starten unsere Tour im Dunkeln, ohne Laternen und ohne zu Wissen welche Landschaft sich vor uns in den nächsten Minuten eröffnen wird. 

5:30 Uhr: Die Sonne zeigt sich langsam über den Horizont und eine weite weiße Ebene erstreckt sich auf gesamt 12.000km2. Bei einem Frühstück im Freien, mit -5 Grad genossen wir den Sonnenaufgang in der Salzwüste Uyunis. Weit und breit war niemand Anderes zusehen außer unserer Gruppe.

Gut gesättigt geht es weiter zur Incahuasi Island, eine Insel mit welcher wohl niemand von uns gerechnet hatt: Inmittten der weiten Salzwüste erhebt sich eine riesige Steinformation mit unzähligen Kakteen darauf. Kakteen mit einer Höhe von teilweise über 5 Meter!

Wie wir später erfahren konnten wird diese Insel von einer einzigen Familie seit über 40 Jahren geführt.

Weiter geht es entlang der ewigen Weite der Salzwüste, wo sich unser Jeepfahrer die Zeit nimmt mit uns lustige, wenn auch etwas klischeeghafte Fotos zu machen. 2 Stunden später und 100 Fotos reicher, geht es nun zum letzten Stopp unseres Abenteuers. Der „Train Cemetery“ in Uyuni. Ein alter Zug Friedhof, auf dem ausgemussterte Kohle und Dampflokomotiven entsorgt wurden und welcher heute als absolutes Highlight für jeden Besucher dient.

17:00 Uhr: Ende Gelände! Erschöpft aber voll mit neuen Eindrücken die wir erstmals verarbeiten müssen, checken wir für eine Nacht in einem Hostal in Uyuni ein. Hostal Nichkito. Preis-Leistung. OK! Uyuni selbst erweist sich jedoch als triestes Wüstenstädtchen, bei dem die Bauarbeiter offensichtlich keine Zeit haben ein Gebäude wirklich fertig zu stellen bevor das Nächste begonnen wird. Naja was solls – zack zack auf zum nächsten Abenteuer.

Unsere Tipps für eure Reise:

  • Touranbieter: Cruz Andina / Tourguide: Gilmar.
  • Warum? Die meisten Leute klagen auf Tripadviser über betrunkene Tourguides, schlechtes Essen und heruntergekommene Unterkünfte. Nach langer Recherche durften wir feststellen, dass „Cruz Andina“ die besten Bewertungen von allen hatte und dies auch von uns bestätigt werden kann. Top Essen, Top Unterkunft, Top Tourguide!
  • Gilmar spricht zwar nur Spanisch, allerdings ist er ein sehr netter und äußerst zuverlässiger Guide, der einen sehr vernünftigen Fahrstil pflegt.
  • Zieht auch warm an! Durch die extremen unterschiedlichen Höhenlagen wird es ziemlich schnell kalt. Die Nächte sind ebenfalls extrem Kalt. Ein Schlafsack ist hier sicher nicht verkehrt (wir hatten keinen Schlafsack haben es aber auch überlebt 🙂
  • Wiedermal ist Chachacomatee und das ständige Kauen von Cocablättern eine große Hilfe um die Strapazen der Höhe und Dauer der Tour zu überstehen – deckt euch reichlich damit ein.
  • Ladet eure Akkus auf, Strom während der gesammten Tour Mangelware.
  • Vergesst keinenfalls den Sunblocker (Sonnencreme, Lichtschutzfaktor 50). Auf 4000 Metern werdet ihr ihn definitiv brauchen!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sehr ,sehr schön 👍. Das weckt Erinnerungen. Allerdings vermisse ich die BVB -Fahne 😉Noch eine gute Reise

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    1. shinytrip sagt:

      Danke Mike! 🙂

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